Reine Materialien
Was der Himalaya gibt
– in dieser Qualität –
gibt er allein.

Himalayaregion, Nepal
Wir fertigen ausschließlich in Nepal und verwenden nur Materialien aus der Himalayaregion. Zu 100 % natürlich, gut ausgewählt und sorgsam kontrolliert – damit sie den Qualitätsansprüchen in Europa nicht nur genügen, sondern im Wettbewerb mit anderen Luxusprodukten sogar überraschen.
Keine einfache Aufgabe in einem Land wie Nepal. Wir sehen das als unseren Job, und stellen uns der Herausforderung aus Überzeugung.
I · Reinheit
Natur reguliert.
Kunstfaser staut.









Cashmere
Cashmere.
15,8 Mikron.
Wir verwenden Fasern, die mindestens 36 bis 40 Millimeter lang und höchstens 15,8 Mikron dick sind – die höchste Klasse, die es für Cashmere gibt. Die Reinheit der Garne liegt über 99 %, bestätigt durch den international gefragten Experten Dr. Kim-Ho Phan.
Fast immer zweifädig, mit etwas höherer Drehung: So reduzieren wir das Pilling, das auch bei Cashmere der obersten Klasse unvermeidbar ist. Im Winter gibt es Teile aus vier- und achtfädigem Garn, das leichte Sommer-Cashmere wird ganzjährig getragen. Übrigens: Korrekt schreibt man Kaschmir mit K. Wir haben uns in die gefühlt noch weichere Schreibweise verliebt — und bleiben dabei.

Yak
Yak.
Warm wie kaum etwas.
Yaks leben im Himalaya in sehr großer Höhe, zwischen −40 und +30 Grad. Unter dem langen Deckhaar tragen sie eine Flaumwolle, die behutsam ausgekämmt wird – nicht ganz einfach, denn die Tiere sind scheu und können zugleich sehr aggressiv sein. Den Nomaden des Himalaya gilt das Yak als heilig.
Das Flaumhaar ist 15 bis 19 Mikron dick und mit 80 bis 150 Millimetern zwei- bis dreimal so lang wie ein Cashmerehaar. Es nimmt bis zu 30 % seines Gewichts an Feuchtigkeit auf, ohne sich klamm anzufühlen. Ideal für draußen, bei Nebel und Nieselregen. Deshalb stecken 25 % Yak, 65 % Lammwolle und 10 % Cashmere in unseren Strickjacken, Outdoor-Pullovern und Mänteln.

Merino
Merino.
Die Brücke zwischen Pulli und Bluse.
Ultrafeine Merinowolle gibt einem Pullover Leichtigkeit: Sie ist weich, elastisch und so fein, dass sie sich wie eine Bluse trägt – im Winter unter dem Mantel, im Sommer am Abend. Merino wärmt, ohne aufzutragen, und gleicht die Temperatur aus wie alle Naturfasern.
Gestrickt wird Merino bei uns in derselben Strickerei wie Cashmere und Yak auf Handstrickapparaten, in Tagen gezählt. Ein guter Einstieg in die Welt der Naturfasern, auch preislich.

Leinen
Gestrickt,
nicht gewebt.
Gestricktes Leinen ist selten, weil industrielle Strickmaschinen den leicht unregelmäßigen, wenig elastischen Faden nicht mögen.Eer bringt sie zum Stillstand. Unsere Stricker:innen stricken einfach langsamer. Das Ergebnis: luftig, mit sattem, schwerem Fall und viel weniger Knittern als gewebtes Leinen. Ein Genuss ab 30 Grad im Schatten und so angenehm, dass wir es inzwischen fast ganzjährig verkaufen.
Für den Planeten: Flachs braucht keine zusätzliche Bewässerung und wächst auf kargen Böden ohne Kunstdünger. Ein Kilo Baumwolle braucht mindestens 1.000 Liter Wasser. Und während Baumwolle höchstens 11 % ihres Gewichts an Feuchtigkeit aufnimmt, ohne sich nass anzufühlen, sind es bei Leinen 35 % – und es trocknet viel schneller.

Baumwolle
Baumwolle.
Die Robuste.
Kräftige Baumwolle, glatt rechts gestrickt: Das ergibt den – zugegeben edlen – Sweatshirt-Charakter unserer Baumwollteile. Sie sind die robuste Sommerversion der Cashmere-Klassiker, vertragen die Maschinenschonwäsche und sehen zu allem gut aus.
Baumwolle ist bei uns die Ausnahme von der Himalaya-Regel: Sie wächst nicht in Nepal, wird dort aber genauso von Hand gestrickt wie alles andere. Wo es geht, nehmen wir Leinen – es braucht viel weniger Wasser.

Bambus
Bambus.
Seidig auf der Haut.
Bambusfasern fühlen sich seidig an, sind leicht und sehr atmungsaktiv – und Bambus wächst schneller nach als fast jede andere Pflanze. Unsere Bambusteile werden in Jimmys Näherei in Kathmandu genäht.
Am besten wirkt Bambus als Underlayer: das feine Shirt unter Cashmere oder Yak. Nichts kratzt, nichts staut – ein erleichterndes Gefühl am Körper. Aktuell ist Bambus nicht im Shop; die nächsten Teile sind in Arbeit und werden bald eintreffen. Übrigens ist Bambus das ideale Material bei Neurodermitis bzw. atopischer Dermatitis oder generell empfindlicher Haut.

Filz
Filz.
Reine Wolle, mit heißem Wasser verdichtet.
Im Kathmandu-Tal gibt es eine sehr lange Tradition des Wollfilzens. Reine Wolle wird von Hand gelegt und mit heißem Wasser verdichtet, bis daraus Hausschuhe oder Kissen werden. Die richtige Größe zu treffen ist dabei die Kunst. Dank jahrzehntelanger Erfahrung gelingt das dem Team von Sharada perfekt.
Unter die Filzsohle der BADALA-Hausschuhe wird nach dem Trocknen eine Sohle aus Rindsledervelours genäht: rutschfest auf glatten Böden und sehr langlebig. Filz ist die wärmste Form, in der Wolle vorkommt – und die älteste.

Lokta
Lokta.
Das Papier aus dem Himalaya.
Das in Nepal von Hand geschöpfte, feine Papier ist einzigartig. Wir verwenden es, wann immer möglich, für alles aus Papier, was bei uns zum Einsatz kommt – zum Beispiel für die Geschenktaschen, in denen wir unsere Schals verschicken.
Gefertigt wird es in einer kleinen Frauen-Kooperative in Kathmandu: sehr ungewöhnlich für Nepal, und ein guter, sicherer Arbeitsplatz für Frauen, für die die Vereinbarkeit von Beruf und Familie noch immer eine große Herausforderung ist. Zu Garn gesponnen und mit Baumwolle oder Seide verwoben, lässt sich aus Lokta sogar waschbare Kleidung fertigen – daran entwickeln wir weiter.
Ineke Frohnhofen · Gründerin neyo. “Kein Mikroplastik, nichts Künstliches – die Produkte verschwinden auch wieder vom Planeten.”
III · Pflege
Keine Angst vor der Pflege.
Das ist kein Hexenwerk.
Cashmere gehört nicht in die chemische Reinigung – Waschen ist das Beste. Alles Wichtige auf einen Blick:
Ja! Am besten zusammen mit anderen Strickteilen aus Wolle oder Seide im Wollwaschprogramm, maximal 30 °C – das fühlt sich fast kalt an, nicht lauwarm. Ein gutes Wollwaschmittel reicht, spezielles Cashmere-Waschmittel ist nicht nötig. Wichtig ist, dass es der Wolle Lanolin zurück gibt. Kein Weichspüler: Die Silikone machen die Fasern schwer und belasten das Abwasser. Danach einmal kurz und sanft schleudern, flach in Form ziehen und liegend trocknen.
Pilling ist am Anfang normal: Die überschüssigen kurzen Fasern rollen sich beim Tragen zu Kügelchen. Nicht abzupfen — abrasieren. Wir haben viele Rasierer getestet, einer der günstigsten wurde Testsieger: der Pillingrasierer von Philips für etwa 13 Euro. Nach zwei- oder dreimal hört es von selbst auf.
Motten wissen leider, was gut ist. Zum Glück mögen sie keine Bewegung, keine frische Luft und keine guten Gerüche. Also: Schränke lüften, Teile ab und zu ans Fenster hängen oder aufschütteln, waschen. Für ein paar Monate Lagerung sauber gewaschen in eine Tüte legen, dazu Lavendelsäckchen oder Zedernholz. In unserem Lager arbeiten wir mit Lavendel und hatten noch nie eine Motte.
Cashmere ist von Natur aus schmutzabweisend und nimmt kaum Gerüche an – Lüften reicht meist. Nur Fett muss vorher gelöst werden: den Fleck mit Reinigungsbenzin nass machen, ein bis zwei Minuten einwirken lassen und das Teil sofort waschen. Das Benzin darf nicht trocknen, sonst gibt es Ränder. Funktioniert übrigens auch bei Seide und Viskose.
Schreib uns an [email protected] — wir haben noch jede Menge Tipps und stehen dir zur Seite.

The Vision
Aus einem Importland
ein Exportland.
Warum wir in Nepal produzieren, wie ein neyo. in fünf Schritten entsteht – und wofür der Messingring an jedem Teil steht.








