
Stil ohne Sünde.

Liebe Freund:innen von neyo.,
der von uns sehr geschätzte Tillmann Prüfer – Redakteur von „Die Zeit“ – schrieb unter dem Titel „Stil ohne Sünde“ vor einem Jahr einen interessanten Bericht über Secondhand-Mode. Es wurde ein Hohelied auf Gebrauchtes.
Klima, Energiekrise, sowieso Krise und Sparen – wir fragten uns, was man nicht „neu“ kaufen muss (oder vielleicht sogar sollte, weil gebraucht viel cooler) und was man noch guten Gewissens „neu“ kaufen kann und vielleicht sogar muss.
Und wir fragten uns, wo wir in dieser Liste vorkommen, denn wenn wir nachhaltig Nepal fördern wollen, müssen wir dort das produzieren, was sinnvollerweise „neu“ benötigt wird.
Eine allgemeine Liste dazu konnte nicht gefunden werden (schade, wäre ja hilfreich) – also haben wir angefangen, sie selbst aufzustellen. Sie ist lang und ich geben euch hier nur einen Auszug wieder:
SECONDHAND:
Vieles für Kinder – außer Schuhe.
Abendgarderobe, auffällige Kleider und Blazer (eine Freundin von uns, die in der Aachener Öffentlichkeit steht, fährt dafür immer in Secondhandläden ins 80km entfernte Köln, damit – wenn sie auf der Bühne steht – im Publikum niemand ruft „die hat ja mein Kleid an“.)
Anlass-Anzüge, gemusterte Hemden, Blusen, bunte T-Shirts.
Sportbekleidung (top layer), Winterjacken.
Überhaupt: Buntes und Schrilles, das man nicht lange trägt, aber manchmal braucht.
Und wenn man über Kleidung hinaus denkt: Dekoartikel – im Keller, auch Deiner Eltern, findest du genug, das sich neu arrangieren lässt.
NEU:
Unterwäsche (eine Marke, sehr hochwertig, ja teuer, und du hast lange Ruhe).
Socken (wir empfehlen nur eine Sorte und immer nur schwarze Socken, dann ist das Sortieren ein Kinderspiel).
Weiße und schwarze T-Shirts (Ulrike trägt seit 18 Jahren die von Hanro und sagte, jetzt hätte das erste ein Loch).
Jeans (sie sind zwar in der Herstellung sehr wasserintensiv und die guten Jeans sind teuer, aber wir haben ausgerechnet, dass wir unsere Jeans an ca. 400 Tagen „normal“ tragen bevor sie dann am Haken für die Arbeitskleidung landen und ihr zweites Leben beginnen. Wir finden nachhaltig gefertigte Jeans gut. Aber für den Planeten ist es vor allem wichtig, dass man sie lange trägt – das darf dann auch eine coole Jeans von zB. Diesel oder Closed sein.)
Alles aus reinen Materialien, denn gemischte Qualitäten lassen sich später nicht sinnvoll recyceln.
Pullover aus Cashmere (ja, jetzt kommen wir ins Spiel!), denn wir haben noch nie einen Cashmere-Pullover auf einem Flohmarkt gefunden und wir sind oft auf Flohmärkten.
Langlebige Hausschuhe (ja, haben wir auch!).
So, wir haben beschlossen, die Liste weiter zu schreiben. Wenn dir etwas einfällt, teile es gern mit uns allen im Kommentar auf Instagram oder Facebook. Wir sind gespannt.
Und wir haben beschlossen, weiter Produkte zu entwickeln, die hochwertig sind und lange genutzt werden und die wir in Nepal produzieren können, denn die Aufträge werden dort dringend benötigt. In Ländern wie Nepal kommt die Krise ja immer zu erst an.
Anbei ein paar Empfehlungen für Pullover aus Cashmere und unsere Hausschuhe BADALA, die dank der Ledersohle besonders lange halten (wie lange genau, können wir noch nicht sagen – bisher halten sie 3,5 Jahre).
Ich wünsche euch einen schönen Sonntag und grüße euch herzlich
eure Ineke
Stil ohne Sünde für Frauen:

100% Cashmere






Stil ohne Sünde für Männer:



B A D A L A
100% Wolle & 100% Leder

N A M A S T E

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