PART II. Die Wurzeln wachsen lassen.

Kaliméra, liebe Freund:Innen von neyo.,

ja, jetzt leben wir als Familie schon seit vier Wochen in Athen. 🙂 Es ist unfassbar, wie schnell sich die Kinder an das neue Umfeld, die neue Schule, den Kindergarten, die neuen Menschen, die Sprache, die anderen Nahrungsmittel und und und gewöhnt haben. 

Ich hatte euch ja in Aussicht gestellt, euch an den neuen Erkenntnissen etwas teilhaben zu lassen. Besonders natürlich an denen, die für uns etwas unerwartet kamen. Tatsache ist: die Kinder bewegen sich erstaunlich sicher in dieser Kultur, die zu einem Viertel ihre ist, sie sind nur manchmal ein bisschen erstaunt. 

Die Religion. Theo und ich schwitzen ein bisschen und machen uns Gedanken, wie wir diesen Teil – für uns vereinbar – in das Leben der Kinder einbauen können. Es geht ja um Wurzeln…Der griechisch-orthodoxe Glaube ist überall stark verankert und gehört zum Alltag. Und am Wochenende wurden unsere Kinder prompt mal eben alle gesegnet, es wurde das obligatorische Kreuz um den Hals gesucht, es wird auch nicht nach dem Namen gefragt, sondern nach dem Namenstag, den natürlich keiner von uns wusste…🥴

Die Herde. Die Kinder sind es gewöhnt, wenn sie mit uns unterwegs sind, relativ frei zu laufen. Ein No Go hier. Alleinlaufende Kinder werden sofort von Erwachsenen bewacht (und natürlich befragt, wobei unsere Kinder in der Regel nicht antworten, was die Sache nicht besser macht 😅) und es wird alles liegengelassen und offensichtlich nach den Eltern gesucht. Ja, hier ist es manches etwas gefährlicher…und wahrscheinlich bleibt man deshalb besser als Herde zusammen… die Jungs haben das schon mehr oder weniger adaptiert.

Es grüßt herzlich aus dem verkleinerten Atelier

Eure

 

PS: Bis zu Lieferung der Winterkollektion empfehle ich euch etwas unfassbar weiches aus Bamboo – eine seidenähnliche Faser, die aus Bambus hergestellt wird. Dienstag wird euer Päckchen von unserer lieben Lai bereits verschickt. Wie immer versandkostenfrei.

N A M A S T E

Zeige alle
Beiträge